1975 Château Beychevelle

1975 Château Beychevelle1975 Château Beychevelle
  • Jahrgang: 1975
  • Flaschengröße: 0,375l DEMI - Halbflasche
  • Füllstand: hf - high fill
  • Etikett: ELV - Etikett leicht verschmutzt
  • Quelle: Auktion
  • Bewertung: 86 Robert Parker
  • Region: Bordeaux

50,00

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Weitere Jahrgänge

St. Julien

Die mit 900 Hektar kleinste Appellation der berühmtesten des Médoc verfügt über kein Premier Cru, dafür aber über exzellente 2ème, 3ème und 4ème crus, von denen wir die Besten im Sortiment haben. Wer schon einmal an den herrschaftlichen Léoville-Weingütern vorbeigefahren ist, mag gar nicht mehr nach Hause. Es wird vermutet, dass der wunderschöne Léoville-Besitz im 18. Jahrhundert der größte im ganzen Médoc war, bevor er in die drei heute bekannten Weingüter aufgeteilt wurde. Seit den 1980er Jahren bietet St. Julien unvergleichliche Beständigkeit in der Qualität. Wir schätzen die Subtilität, Ausgewogenheit und Tradition gleichermaßen. In St. Julien lieben wir so einige Weine: das 2ème cru Château Léoville-Las Cases, mit seiner klaren Struktur und den vielschichtigen Aromen, Château Léoville-Poyferré, das Fruchtbetonte unter den Léoville Weingütern, oder Château Talbot, dessen sanfte Wildheit uns immer schon fasziniert hat.

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Bordeaux

„Am Wasser liegend“ fiel den Römern zum heutigen Bordeaux ein und nannten das Gebiet deshalb „Aquitanien“. Seine Haupt- und Hafenstadt trägt den gleichen Namen wie das 100.000 Hektar große Weinbaugebiet von Weltruhm: Bordeaux oder auf französisch Bordelais. Vor und entlang der Gironde, welcher sich aus den Flüssen Dordogne und Garonne speist, liegen die weltbekannten Weinbaugebiete Médoc, Haut-Médoc, Graves und rechtsufrig die Orte St. Emilion und Pomerol. Unser Herz schlägt seit vielen Jahren für die feinen Weine des Bordelais, wir sammeln schon seit 20 Jahren diese Weine, kaufen regelmäßig Liebhaber-Keller auf und konzentrieren uns auf die für uns großen Jahre (unter anderem 1982, 1985, 1986, 1989, 1990, 1996, 1998, 2000, 2005, 2009, 2010 und einige mehr) und die Top Winzer. Weine, die uns nicht schmecken, bieten wir auch nicht an.

Denkt man als Weinliebhaber an Bordeaux, fällt einem unweigerlich Cabernet Sauvignon ein. Warum gelingt die Sorte dort so besonders gut? Das Klima auf der Halbinsel links der Gironde, Médoc, ist das mildeste in ganz Bordeaux und genau hier gedeihen Cabernet Sauvignon-basierte Cuvées von Weltrang. Die Sorte braucht genau diese Bedingungen, um es mit einiger Regelmäßigkeit zur Traubenreife zu schaffen. Die Kiefernwälder schützen die Weinberge gegen die starken Atlantikwinde und mäßigen zudem die Sommertemperaturen. Da es, so nahe am Meer viel regnet, baut das typische Château zur Risikominderung mindestens drei Rebsorten an: zu Cabernet Sauvignon gesellen sich üblicherweise Merlot und Cabernet Franc, gelegentlich auch die später reifenden Sorten Petit Verdot und Malbec. Voilà! Je nach Uferseite dominieren Cabernet Sauvignon die Cuvée (linkes Ufer) bzw. Merlot (rechtes Ufer). Freilich gibt es vereinzelt Ausnahmen, aber das wäre die grobe Unterscheidung der zwei berühmtesten Ufer der Weinwelt.

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