1961 Château Cos d’Estournel

1961 Château Cos d'Estournel1961 Château Cos d'Estournel
  • Jahrgang: 1961
  • Flaschengröße: 0,75l
  • Füllstand: ms - mid shoulder
  • Etikett: EV - Etikett verschmutzt
  • Quelle: privater Sammlerkeller
  • Bewertung: 92 Robert Parker, 94 Neal Martin
  • Region: Bordeaux

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Weitere Jahrgänge

Château Cos d’Estournel

Die Elefanten, die Pagode! Reiche, verspielte Elemente fallen einem zum 2ème Cru in St. Estèphe ein. Der unverwechselbare Stil stammt von Louis-Gaspard Estournel. Der unverheiratet gebliebene Sohn einer alten Weinbauernfamilie schuf sich mit dem Geld aus Pferde- und Weinhandel mit Arabien und Indien sein Lebenswerk. Bescheidenheit wohnte dem Franzosen wohl nicht sonderlich inne: Nachbar mit Lafite-Rothschild, wollte Estournel „den besten Wein der Erde herstellen.“ 100 Hektar Reben (60 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot, 5 % Cabernet Franc und Petit Verdot) werden zwischen Elefantenstatuen eingebracht, die Weine im Fasslagerkeller in Form einer Chinesischen Pagode aus dem 19. Jahrhundert gelagert und von Weinliebhabern aus aller Welt gesucht.

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St. Estephe

Die 1.200 Hektar große Appellation d’Origine Contrôlée (AOC oder AC) ist die Nördlichste der renommierten Kommunen am linken Ufer. Die Charakteristik von St. Estèphe-Weinen ist kühler und frischer als die seiner Nachbarn, sofern die Cuvées nicht einen höheren Anteil an Merlot aufweisen. Kies auf einem Unterboden aus Ton ist nämlich kühler, weil er schlechter Wasser durchlässt. Das zieht eine Verzögerung der Reife nach sich – in trockenen Jahren perfekt. Die besten Châteaux bringen Weine von jahrzehntelangem Reifepotential hervor. Ganz besonders begeistern uns die Weine von Château Montrose und Cos d’Estournel – beide 2ième Grand Crus. Lediglich ein kleiner Bach trennt die Weingärten von Cos d´Estournel von einem sehr prominenten Nachbarn im Pauillac – Château Lafite.

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Bordeaux

„Am Wasser liegend“ fiel den Römern zum heutigen Bordeaux ein und nannten das Gebiet deshalb „Aquitanien“. Seine Haupt- und Hafenstadt trägt den gleichen Namen wie das 100.000 Hektar große Weinbaugebiet von Weltruhm: Bordeaux oder auf französisch Bordelais. Vor und entlang der Gironde, welcher sich aus den Flüssen Dordogne und Garonne speist, liegen die weltbekannten Weinbaugebiete Médoc, Haut-Médoc, Graves und rechtsufrig die Orte St. Emilion und Pomerol. Unser Herz schlägt seit vielen Jahren für die feinen Weine des Bordelais, wir sammeln schon seit 20 Jahren diese Weine, kaufen regelmäßig Liebhaber-Keller auf und konzentrieren uns auf die für uns großen Jahre (unter anderem 1982, 1985, 1986, 1989, 1990, 1996, 1998, 2000, 2005, 2009, 2010 und einige mehr) und die Top Winzer. Weine, die uns nicht schmecken, bieten wir auch nicht an.

Denkt man als Weinliebhaber an Bordeaux, fällt einem unweigerlich Cabernet Sauvignon ein. Warum gelingt die Sorte dort so besonders gut? Das Klima auf der Halbinsel links der Gironde, Médoc, ist das mildeste in ganz Bordeaux und genau hier gedeihen Cabernet Sauvignon-basierte Cuvées von Weltrang. Die Sorte braucht genau diese Bedingungen, um es mit einiger Regelmäßigkeit zur Traubenreife zu schaffen. Die Kiefernwälder schützen die Weinberge gegen die starken Atlantikwinde und mäßigen zudem die Sommertemperaturen. Da es, so nahe am Meer viel regnet, baut das typische Château zur Risikominderung mindestens drei Rebsorten an: zu Cabernet Sauvignon gesellen sich üblicherweise Merlot und Cabernet Franc, gelegentlich auch die später reifenden Sorten Petit Verdot und Malbec. Voilà! Je nach Uferseite dominieren Cabernet Sauvignon die Cuvée (linkes Ufer) bzw. Merlot (rechtes Ufer). Freilich gibt es vereinzelt Ausnahmen, aber das wäre die grobe Unterscheidung der zwei berühmtesten Ufer der Weinwelt.

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