1975 Les Forts de Latour – Château Latour

1975 Les Forts de Latour - Château Latour1975 Les Forts de Latour - Château Latour
  • Jahrgang: 1975
  • Flaschengröße: 0,75l
  • Füllstand: BON - base of neck
  • Etikett: EB - Etikett beschädigt, EV - Etikett verschmutzt
  • Quelle: privater Sammlerkeller
  • Region: Bordeaux

170,00

Literpreis: €226,67
*Differenzbesteuert
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4 Stk. Lagernd

Château Latour

Willkommen in der Spitzenliga der besten Rotweine der Welt! Latour mit Sitz in Pauillac ist eines der fünf berühmten Premier Crus aus der Klassifikation von 1855 anlässlich der Pariser Weltausstellung. Der Name bezeichnet einen Festungsturm, der anlässlich des Hundertjährigen Krieges gegen die Engländer errichtet wurde. Der heutige Turm wurde 1620 als Rundkuppel erbaut, er ist das Emblem am Etikett. Weinbau ist auf den Ländereien von Latour seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesen, aber die große Geschichte von Château Latour beginnt im späten 17. Jahrhundert, nachdem es Familie de Ségur kaufte. Schon Thomas Jefferson bezeichnete es anlässlich seines Aufenthaltes in Frankreich 1787 als eines der besten Weingüter des Bordelais. Wie so viele andere Châteaux, durchlief auch Latour letztes Jahrhundert bunte Besitzverhältnisse. Ab 1963 wechselten die Inhaber rund drei Jahrzehnte lang, das Gut gehörte auch ausländischen Investoren, bevor es 1993 der französische Milliardär und Geschäftsmann Francois Pinault zurückkaufte. Seiner Holding gehört Latour bis heute. Die bunten Jahre zogen eine gesetzliche Einschränkung nach sich: Ein Premier Cru – Gut darf nicht an Ausländer verkauft werden.

Unter Pinault folgte 1998 eine Komplettrenovierung mit einer bemerkenswerten Kombination aus modernster Kellertechnik und feinfühligem, traditionellen Bauwesen. Seit 2015 werden die Weingärten biologisch bewirtschaftet, eine Hälfte sogar biodynamisch. 78 Hektar sind zu 80 % mit Cabernet Sauvignon, 18 % Merlot und 2 % Cabernet Franc und Petit Verdot bepflanzt. Für großen Wirbel sorgte Latour 2012: Das Haus gab bekannt, aus dem Subskriptionshandel auszusteigen. Unter anderem sollte damit der spekulative Aspekt mit den unendlich teuer gewordenen En-Primeur-Weinen unterbunden werden.

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Pauillac

Ihr Puls steigt, wenn Sie schwarze Johannisbeeren, Zedernholz, Zigarrenkiste und feuchter Waldboden hören? Dann ist Ihr Kenner-Gaumen vermutlich auf Pauillac eingetrunken. Willkommen im Cabernet Sauvignon Paradies! Der britische Weinkritiker Hugh Johnson sagte: „If one had to single out one commune of Bordeaux to head the list, there would be no argument. It would be Pauillac.” Gleich drei der fünf weltberühmten Premiers Crus beherbergt die 1.200 Hektar große AC: Lafite, Latour und Mouton-Rothschild. Lafite und Mouton teilen sich übrigens Weingärten am höchsten Plateau von Le Pouyalet, ganze 30 Meter hoch. Pauillac ist aber auch die Herkunft einer Menge weiterer interessanter Weingüter: 2ème crus Pichon-Comtesse, Pichon-Baron, 4ème cru Duhart-Milon, 5ème crus Pontet-Canet und Lynch-Bages, um nur einige zu nennen. Cabernet Sauvignon dominiert die hocheleganten Cuvées. Tiefgründiger Kies lässt Wasser auf der fast unmerklich welligen Topographie perfekt drainagieren, und das lässt die Rebsorte zu Weltweinen gedeihen.

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Bordeaux

„Am Wasser liegend“ fiel den Römern zum heutigen Bordeaux ein und nannten das Gebiet deshalb „Aquitanien“. Seine Haupt- und Hafenstadt trägt den gleichen Namen wie das 100.000 Hektar große Weinbaugebiet von Weltruhm: Bordeaux oder auf französisch Bordelais. Vor und entlang der Gironde, welcher sich aus den Flüssen Dordogne und Garonne speist, liegen die weltbekannten Weinbaugebiete Médoc, Haut-Médoc, Graves und rechtsufrig die Orte St. Emilion und Pomerol. Unser Herz schlägt seit vielen Jahren für die feinen Weine des Bordelais, wir sammeln schon seit 20 Jahren diese Weine, kaufen regelmäßig Liebhaber-Keller auf und konzentrieren uns auf die für uns großen Jahre (unter anderem 1982, 1985, 1986, 1989, 1990, 1996, 1998, 2000, 2005, 2009, 2010 und einige mehr) und die Top Winzer. Weine, die uns nicht schmecken, bieten wir auch nicht an.

Denkt man als Weinliebhaber an Bordeaux, fällt einem unweigerlich Cabernet Sauvignon ein. Warum gelingt die Sorte dort so besonders gut? Das Klima auf der Halbinsel links der Gironde, Médoc, ist das mildeste in ganz Bordeaux und genau hier gedeihen Cabernet Sauvignon-basierte Cuvées von Weltrang. Die Sorte braucht genau diese Bedingungen, um es mit einiger Regelmäßigkeit zur Traubenreife zu schaffen. Die Kiefernwälder schützen die Weinberge gegen die starken Atlantikwinde und mäßigen zudem die Sommertemperaturen. Da es, so nahe am Meer viel regnet, baut das typische Château zur Risikominderung mindestens drei Rebsorten an: zu Cabernet Sauvignon gesellen sich üblicherweise Merlot und Cabernet Franc, gelegentlich auch die später reifenden Sorten Petit Verdot und Malbec. Voilà! Je nach Uferseite dominieren Cabernet Sauvignon die Cuvée (linkes Ufer) bzw. Merlot (rechtes Ufer). Freilich gibt es vereinzelt Ausnahmen, aber das wäre die grobe Unterscheidung der zwei berühmtesten Ufer der Weinwelt.

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