1997 Château Palmer

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  • Jahrgang: 1997
  • Flaschengröße: 0,75l
  • Füllstand: hf - high fill
  • Etikett: 1A Etikett, OHK
  • Quelle: privater Sammlerkeller
  • Bewertung: 92 May Points
  • Region: Bordeaux

147,00

Literpreis: €196,00
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Weitere Jahrgänge

Château Palmer

Das 3ème Cru mit Sitz in der AC Margaux zählt mit seinen hervorragenden, bei Bewertungen oft Premier und Deuxièmes Crus nahestehenden, Weinen zu den berühmtesten Weingütern des gesamten Bordelais. Unverkennbar machen Palmer die von weitem gut sichtbaren Türmchen an jeder Ecke des Schlosses. Die 55 Hektar stehen auf 25 verschiedenen Böden mit guter Drainage. Vor einigen Jahren beschloss man, halb Cabernet Sauvignon, halb Merlot für die geschätzten und gesuchten Weine zu kultivieren. Untrennbar mit Palmer ist auch der Name Peter Sichel verbunden: Der in Mainz geborene deutsch-amerikanische Weinhändler (und US-Geheimagent) war eine Zeitlang Ko-Inhaber des herrschaftlichen Anwesens. Er kam zu Ruhm und Geld, indem er Blue Nun (Liebfraumilch) in den USA groß machte.

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Margaux

Die Spitzengewächse von Margaux bestechen durch ihre fruchtbetonte und seidige Anmutung. Verführerisch und oftmals ein wenig charmanter als die Weine seiner großen Nachbarn St. Julien, St. Estèphe oder Pauillac, wie wir finden. Die Weine aus Margaux werden deshalb auch gerne als die „Femininsten des Médoc“ bezeichnet. Kalkstein, Kreide, Ton und Sand machen den Großteil des recht diversifizierten Bodens auf rund 1.400 Hektar aus. Sanfte Anhöhen prägen die Topografie. Besonders gerne mögen wir die Weine von Château Rauzan-Sègla oder Château Palmer. Stand-alones sind die Spitzengewächse von Château Margaux.

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Bordeaux

„Am Wasser liegend“ fiel den Römern zum heutigen Bordeaux ein und nannten das Gebiet deshalb „Aquitanien“. Seine Haupt- und Hafenstadt trägt den gleichen Namen wie das 100.000 Hektar große Weinbaugebiet von Weltruhm: Bordeaux oder auf französisch Bordelais. Vor und entlang der Gironde, welcher sich aus den Flüssen Dordogne und Garonne speist, liegen die weltbekannten Weinbaugebiete Médoc, Haut-Médoc, Graves und rechtsufrig die Orte St. Emilion und Pomerol. Unser Herz schlägt seit vielen Jahren für die feinen Weine des Bordelais, wir sammeln schon seit 20 Jahren diese Weine, kaufen regelmäßig Liebhaber-Keller auf und konzentrieren uns auf die für uns großen Jahre (unter anderem 1982, 1985, 1986, 1989, 1990, 1996, 1998, 2000, 2005, 2009, 2010 und einige mehr) und die Top Winzer. Weine, die uns nicht schmecken, bieten wir auch nicht an.

Denkt man als Weinliebhaber an Bordeaux, fällt einem unweigerlich Cabernet Sauvignon ein. Warum gelingt die Sorte dort so besonders gut? Das Klima auf der Halbinsel links der Gironde, Médoc, ist das mildeste in ganz Bordeaux und genau hier gedeihen Cabernet Sauvignon-basierte Cuvées von Weltrang. Die Sorte braucht genau diese Bedingungen, um es mit einiger Regelmäßigkeit zur Traubenreife zu schaffen. Die Kiefernwälder schützen die Weinberge gegen die starken Atlantikwinde und mäßigen zudem die Sommertemperaturen. Da es, so nahe am Meer viel regnet, baut das typische Château zur Risikominderung mindestens drei Rebsorten an: zu Cabernet Sauvignon gesellen sich üblicherweise Merlot und Cabernet Franc, gelegentlich auch die später reifenden Sorten Petit Verdot und Malbec. Voilà! Je nach Uferseite dominieren Cabernet Sauvignon die Cuvée (linkes Ufer) bzw. Merlot (rechtes Ufer). Freilich gibt es vereinzelt Ausnahmen, aber das wäre die grobe Unterscheidung der zwei berühmtesten Ufer der Weinwelt.

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