1964 Château Margaux

1964 Château Margaux1964 Château Margaux
  • Jahrgang: 1964
  • Flaschengröße: 0,75l
  • Füllstand: hs - high shoulder
  • Etikett: ESV - Etikett stark verschmutzt
  • Quelle: Handel
  • Region: Bordeaux

439,00

Literpreis:585
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Château Margaux

Das ausnehmend schöne und herrschaftliche Schloss kann als unangefochtener Bannerträger der gleichnamigen AC Margaux bezeichnet werden. Schon der spätere dritte Präsident der USA, Thomas Jefferson, hob das Weingut im Rahmen seines Frankreich-Besuches im Jahr 1787 als eines „der vier Besten“ hervor. Auf rund 80 Hektar Rebfläche wachsen 75 % Cabernet Sauvignon, 20 % Merlot und 5 % Cabernet Franc sowie Petit Verdot. Das Anwesen, welches im Besitz von Corinne Mentzelopoulos ist und von Paul Pontallier bis 2015 geleitet wurde, ist eines der fünf weltbekannten und gesuchten Premier Crus. Kürzlich sorgte der Neubau des renommierten britischen Architekten Norman Foster für Furore: er beherbergt ein Labor, wo unter anderem ein auf 20 Jahre angelegter Versuch mit Alukapseln läuft. Ein Großteil der Weingärten wird bio bewirtschaftet, die hauseigene Küferei stellt jedes Jahr zwischen 250 und 275 Fässer her, welche nach drei Jahren Gebrauch konsequent vernichtet werden, um Betrug und Imageverluste zu unterbinden.

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Margaux

Die Spitzengewächse von Margaux bestechen durch ihre fruchtbetonte und seidige Anmutung. Verführerisch und oftmals ein wenig charmanter als die Weine seiner großen Nachbarn St. Julien, St. Estèphe oder Pauillac, wie wir finden. Die Weine aus Margaux werden deshalb auch gerne als die „Femininsten des Médoc“ bezeichnet. Kalkstein, Kreide, Ton und Sand machen den Großteil des recht diversifizierten Bodens auf rund 1.400 Hektar aus. Sanfte Anhöhen prägen die Topografie. Besonders gerne mögen wir die Weine von Château Rauzan-Sègla oder Château Palmer. Stand-alones sind die Spitzengewächse von Château Margaux.

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Bordeaux

„Am Wasser liegend“ fiel den Römern zum heutigen Bordeaux ein und nannten das Gebiet deshalb „Aquitanien“. Seine Haupt- und Hafenstadt trägt den gleichen Namen wie das 100.000 Hektar große Weinbaugebiet von Weltruhm: Bordeaux oder auf französisch Bordelais. Vor und entlang der Gironde, welcher sich aus den Flüssen Dordogne und Garonne speist, liegen die weltbekannten Weinbaugebiete Médoc, Haut-Médoc, Graves und rechtsufrig die Orte St. Emilion und Pomerol. Unser Herz schlägt seit vielen Jahren für die feinen Weine des Bordelais, wir sammeln schon seit 20 Jahren diese Weine, kaufen regelmäßig Liebhaber-Keller auf und konzentrieren uns auf die für uns großen Jahre (unter anderem 1982, 1985, 1986, 1989, 1990, 1996, 1998, 2000, 2005, 2009, 2010 und einige mehr) und die Top Winzer. Weine, die uns nicht schmecken, bieten wir auch nicht an.

Denkt man als Weinliebhaber an Bordeaux, fällt einem unweigerlich Cabernet Sauvignon ein. Warum gelingt die Sorte dort so besonders gut? Das Klima auf der Halbinsel links der Gironde, Médoc, ist das mildeste in ganz Bordeaux und genau hier gedeihen Cabernet Sauvignon-basierte Cuvées von Weltrang. Die Sorte braucht genau diese Bedingungen, um es mit einiger Regelmäßigkeit zur Traubenreife zu schaffen. Die Kiefernwälder schützen die Weinberge gegen die starken Atlantikwinde und mäßigen zudem die Sommertemperaturen. Da es, so nahe am Meer viel regnet, baut das typische Château zur Risikominderung mindestens drei Rebsorten an: zu Cabernet Sauvignon gesellen sich üblicherweise Merlot und Cabernet Franc, gelegentlich auch die später reifenden Sorten Petit Verdot und Malbec. Voilà! Je nach Uferseite dominieren Cabernet Sauvignon die Cuvée (linkes Ufer) bzw. Merlot (rechtes Ufer). Freilich gibt es vereinzelt Ausnahmen, aber das wäre die grobe Unterscheidung der zwei berühmtesten Ufer der Weinwelt.

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