1973 Château Malartic-Lagraviere

1973 Château Malartic Lagraviere1973 Château Malartic Lagraviere
  • Jahrgang: 1973
  • Flaschengröße: 0,75l
  • Füllstand: ts - top shoulder
  • Etikett: 1A Etikett
  • Quelle: privater Sammlerkeller
  • Region: Bordeaux

65,00

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Weitere Jahrgänge

Graves & Pessac-Léognan

Der Name Graves bedeutet Kiesboden auf französisch – die Bodenformation im AC Graves steht gleichermaßen für feine Weiß- und Rotweine. Das süd-westlich der Stadt Bordeaux gelegene Gebiet ist über 3.100 Hektar groß, das hier erste namentlich bekannte Weingut war Pape-Clément. Pessac-Léognan (die Namen der zwei wichtigsten Weinbaugemeinden) wurden 1987 aus der doch recht großen AC Graves herausgeschnitten. Rund 250 der 1.300 Hektar umfassenden „neuen AC“ sind Weißweinen vorbehalten.
Jahrzehntelange Lagerfähigkeit zeichnet die besten Gewächse des Gebietes aus. Das bedeutendste Weingut in der AC Pessac-Léognan ist Château Haut-Brion. Vor knapp 250 Jahren schlicht als „Graves“-Wein bezeichnet, sprach der spätere Präsident der USA Thomas Jefferson schon damals über Haut-Brion als „feinsten Wein von Bordeaux“. Somit keine Überraschung, dass das Weingut 1855 in den erlesenen Kreis der (damals noch) vier besten Weingüter Bordeaux aufgenommen wurde.

Die AC Pessac-Léognan liegt im Süden der Stadt Bordeaux, früher war hier Land, heute ist das rund 1.300 Hektar umfassende Weinbaugebiet mit der Stadt verwachsen. Château Haut-Brion liegt im Örtchen Pessac. Das renommierte Weingut zählt zu den weltweit begehrten und gesuchten fünf Premier Crus des linken Ufers. Das Schwesternweingut La Mission Haut-Brion, ebenfalls im Besitz der Familie Dillon, steht der Qualität des Premier Grand Crus aber in nichts nach.

Alle Weine von Graves & Pessac-Léognan

Bordeaux

„Am Wasser liegend“ fiel den Römern zum heutigen Bordeaux ein und nannten das Gebiet deshalb „Aquitanien“. Seine Haupt- und Hafenstadt trägt den gleichen Namen wie das 100.000 Hektar große Weinbaugebiet von Weltruhm: Bordeaux oder auf französisch Bordelais. Vor und entlang der Gironde, welcher sich aus den Flüssen Dordogne und Garonne speist, liegen die weltbekannten Weinbaugebiete Médoc, Haut-Médoc, Graves und rechtsufrig die Orte St. Emilion und Pomerol. Unser Herz schlägt seit vielen Jahren für die feinen Weine des Bordelais, wir sammeln schon seit 20 Jahren diese Weine, kaufen regelmäßig Liebhaber-Keller auf und konzentrieren uns auf die für uns großen Jahre (unter anderem 1982, 1985, 1986, 1989, 1990, 1996, 1998, 2000, 2005, 2009, 2010 und einige mehr) und die Top Winzer. Weine, die uns nicht schmecken, bieten wir auch nicht an.

Denkt man als Weinliebhaber an Bordeaux, fällt einem unweigerlich Cabernet Sauvignon ein. Warum gelingt die Sorte dort so besonders gut? Das Klima auf der Halbinsel links der Gironde, Médoc, ist das mildeste in ganz Bordeaux und genau hier gedeihen Cabernet Sauvignon-basierte Cuvées von Weltrang. Die Sorte braucht genau diese Bedingungen, um es mit einiger Regelmäßigkeit zur Traubenreife zu schaffen. Die Kiefernwälder schützen die Weinberge gegen die starken Atlantikwinde und mäßigen zudem die Sommertemperaturen. Da es, so nahe am Meer viel regnet, baut das typische Château zur Risikominderung mindestens drei Rebsorten an: zu Cabernet Sauvignon gesellen sich üblicherweise Merlot und Cabernet Franc, gelegentlich auch die später reifenden Sorten Petit Verdot und Malbec. Voilà! Je nach Uferseite dominieren Cabernet Sauvignon die Cuvée (linkes Ufer) bzw. Merlot (rechtes Ufer). Freilich gibt es vereinzelt Ausnahmen, aber das wäre die grobe Unterscheidung der zwei berühmtesten Ufer der Weinwelt.

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